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Blick auf den Regio Bahnhof und die Kirchen von Wissen

Online-Bürgerdienste

Im Bürgerinformationssystem der Verbandsgemeinde Wissen haben Sie die Möglichkeit, Informationen zu verschiedenen Lebenslagen (z. B. Ausweis- und Passwesen, Heirat und Partnerschaft, Geburt, Bauen), zu erhalten. Dieses Bürgerinformationssystem ist mit dem Bürger- und Unternehmensservice Rheinland-Pfalz (bus.rlp.de) gekoppelt; der Bezug zur Verbandsgemeindeverwaltung Wissen natürlich sicher gestellt und Sie können Ihren Ansprechpartner vor-Ort problemlos finden.

Darüber hinaus haben Sie mit dem seit dem 01.11.2010 ausgegebenen neuen Personalausweis bereits heute die Möglichkeit, verschiedene Dienstleistungen der Verwaltung online zu erledigen. Zur Nutzung der online-Dienstleistungen müssen folgende Voraussetzungen erfüllt sein:
  • Die Ausweisfunktion ist aktiviert. Sofern Sie sie deaktiviert haben, können Sie diese im Einwohnermeldeamt des Rathauses gebührenpflichtig freischalten lassen.
  • Sie haben die per Post zugesandte fünfstellige PIN (Transport-PIN) durch eine individuelle sechsstellige PIN ersetzt.
  • An Ihrem PC ist ein personalausweisfähiges Kartenlesegerät angeschlossen oder bereits integriert.
  • Die entsprechende Software (AusweisApp), mit der eine Verbindung zwischen Personalausweis und PC hergestellt wird, ist installiert.
Die Dienstleistungen aus den Bereichen des Melde- und Personenstandswesens werden auf einem externen Portal zur Verfügung gestellt. Durch Betätigung des nachstehenden externen Links gelangen Sie zu diesem Portal. Bei Fragen oder Problemen kontaktieren Sie bitte den Betreiber des externen Portals: online-Bürgerdienste in Rheinland-Pfalz

Bürgerinformationssystem/Online-Bürgerdienste

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Aufenthaltserlaubnis Erteilung zur Ausübung einer hochqualifizierten Beschäftigung

Leistungsbeschreibung

Durch das am 1. August 2012 in Kraft getretene Gesetz zur Umsetzung der Hochqualifizierten-Richtlinie der Europäischen Union vom 1. Juni 2012 wurde ein neuer befristeter Aufenthaltstitel „Blaue Karte EU“ eingeführt. Ziel ist die Migration von Hochqualifizierten zu erleichtern und zu fördern.

An wen muss ich mich wenden?

Vor der Einreise nach Deutschland müssen Sie in Ihrem Heimatland ein nationales Visum beantragen. Zuständig ist die jeweilige deutsche Auslandsvertretung.

Nach der Einreise müssen Sie den Aufenthaltstitel schriftlich bei der Ausländerbehörde beantragen. Ausländerbehörde ist, je nach Wohnort, die Stadtverwaltung oder die Kreisverwaltung.

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Nachweis der Erfüllung der Passpflicht
  • Nachweis über Krankenversicherung
  • Nachweis über Hochschulabschluss
  • Arbeitsvertrag
  • ein biometrisches Passbild

Welche Gebühren fallen an?

Für die Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis
- Mit einer Geltungsdauer von bis zu einem Jahr 100 ¤,
- mit einer Geltungsdauer von mehr als einem Jahr 110 ¤

Für die Verlängerung einer Aufenthaltserlaubnis
- für einen weiteren Aufenthalt von bis zu drei Monaten 65 ¤
- für einen weiteren Aufenthalt von mehr als drei Monaten 80 ¤

Was sollte ich noch wissen?

Keine Anwendung findet die Blaue Karte EU auf Asylbewerber, Ausländer mit Flüchtlings- bzw. Duldungsstatus, entsandte Arbeitnehmer und Staatsangehörige von Staaten, die auf Grund von Übereinkommen ein Recht auf freien Personenverkehr genießen, das dem der Unionsbürger gleichwertig ist, z.B. Schweizerische Staatsangehörige und Staatsangehörige der EWR-Staaten.

Gültigkeitsdauer: Bei erstmaliger Erteilung wird die Blaue Karte EU auf höchstens 4 Jahre befristet, wenn der Arbeitsvertrag eine entsprechende oder längere Laufzeit vorsieht. Beträgt die Dauer des Arbeitsvertrages weniger als vier Jahre, wird die Blaue Karte EU für die Dauer des Arbeitsvertrages zuzüglich dreier Monate ausgestellt.

Arbeitsplatzwechsel: In den ersten zwei Jahren der Beschäftigung ist vor jedem Arbeitsplatzwechsel die schriftliche Erlaubnis der Ausländerbehörde einzuholen.

Inhaber einer Blauen Karte EU sind berechtigt sich bis zu zwölf aufeinander folgenden Monaten im Nicht-EU-Ausland aufzuhalten.

Niederlassungserlaubnis: Inhaber einer Blauen Karte EU haben nach 33 Monaten hochqualifizierter Beschäftigung Anspruch auf Erteilung einer Niederlassungserlaubnis. Die Frist verkürzt sich auf 21 Monate, wenn der Ausländer deutsche Sprachkenntnisse der Stufe B1 nachweist. 

Wenn die Voraussetzungen für die Erteilung einer Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG vorliegen, kann anstelle der Niederlassungserlaubnis die Erlaubnis zum Daueraufenthalt-EG erteilt werden.

Familienangehörige:
Ehegatten eines Inhabers einer Blauen Karte EU sind beim Ehegattennachzug vom Nachweis der deutschen Sprachkenntnisse befreit und können uneingeschränkt erwerbstätig werden.

Voraussetzungen

Eine Blaue Karte EU kann ein Staatsangehöriger eines Nicht-EU Landes erhalten, der entweder unmittelbar aus einem Drittstaat einreisen will oder der sich bereits mit einer Blauen Karte EU in einem anderen EU-Mitgliedstaat aufhält, wenn er

  • entweder einen deutschen oder
    einen anerkannten ausländischen oder
    einen einem deutschen Hochschulabschluss vergleichbaren ausländischen Hochschulabschluss und
  • einen Arbeitsvertrag mit einem Bruttojahresgehalt in Höhe von mindestens 47.600 Euro, in sogenannten Mangelberufen (Naturwissenschaftler, Mathematiker, Ingenieure, Ärzte und IT-Fachkräfte) in Höhe von 37.128 Euro hat.

Hinweis: Die Erteilung der Blauen Karte EU für eine Beschäftigung in Mangelberufen kann - soweit kein inländischer Hochschul-abschluss vorliegt- grundsätzlich nur nach Zustimmung durch die Bundesagentur für Arbeit erfolgen.