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Geschichte

Pater Dr. Bernhard Rötter (ein Selbacher) vermutet in seinem 1930 erschienenen Buch „Aus den Tagen der Vorzeit“, eine mögliche Existenz Selbachs schon in „früher Vorzeit“. Seriöse urkundliche Hinweise und Ersterwähnungen werden zur Zeit auf ihre Belastbarkeit hin überprüft.

Sicher ist die schon frühe Aufteilung der Selbacher Landkarte in einen kurkölnischen Teil und einen saynischen Teil. Ab Mitte des 17. Jahrhunderts kam es sogar zu einer Dreiteilung. Die Bäche Selbach und Kölbach bildeten die Grenzen. Der kölnische Teil Selbachs (im Amt und Herrschaft Schönstein) kam Ende des 16. Jahrhunderts zum Haus Hatzfeldt. Um 1800 weiß man in Selbach von einer kleinen Fachwerkkapelle.

1803 wurden alle Teile Selbachs dem Herzogtum Nassau zugeführt und ab 1816 wurde man selbständiges Dorf im Landkreis Altenkirchen und preußisch. In dieser Zeit beginnt auch die Selbacher Schulgeschichte.

1863 wird die neu erbaute St. Anna-Kapelle eingeweiht.

1871 zählte man in Selbach 415 Einwohner und 1950 waren es schon 580.

1951 kamen die ersten Flüchtlinge nach Selbach und 1954 konnte die erweiterte St. Anna-Kapelle eingeweiht werden.

1957 wird Franz Bläser zum Bürgermeister gewählt. 36 Jahre war er ununterbrochen in diesem Amt.

1973 wird aus "Selbach, Amt Wissen" nun "Selbach (Sieg)".

2002 wird der "Bachlehrpfad Selbach" eingeweiht.

2004 bekam Selbach sein offizielles Ortswappen, in dessen Farben und Symbolen sich u. a. die ehemaligen Herrschaften, die Bäche, die Kirche, der Bergbau und die Haubergswirtschaft wiederfinden.