Barbara-Grundschule Katzwinkel
Allgemeines
Unsere ein- bis zweizügige Grundschule wird aktuell von ca. 85 Kindern besucht (Tendenz steigend bis demnächst etwa 115 Kinder), die von fünf festen und zwei ergänzenden Lehrkräften unterrichtet werden. Hier enthalten ist auch eine Schulung in der deutschen Sprache für Kinder mit anderssprachigem Hintergrund (Schwerpunkt Ukraine).Schulsozialarbeit wird aktuell an einem Tag pro Woche ermöglicht. Dazu steht uns eine entsprechende Fachkraft zur Verfügung. Ab 01.01.2026 wird die Arbeit durch Personalwechsel neu aufgestellt. Das Team wird verstärkt durch das Sekretariat, bei Bedarf Schulassistenzen, Betreuungskräften. Alle Klassenräume unseres Schulgebäudes sind ebenerdig zu erreichen. Die Kinder kommen aus Katzwinkel selbst, Elkhausen und Hönningen. Zum Schulbezirk gehören gleichermaßen die Ortsgemeinden Hövels und Mittelhof mit allen Ortsteilen.
Schulträger ist die Verbandsgemeinde Wissen.
Betreuung vor und nach dem Unterricht - Unterrichtszeiten
Fester Bestandteil des schulischen Zusammenhangs ist die vom Schulträger organisierte Betreuung. Das Angebot beginnt morgens um 7.00 h und wird ab 8.00 h mit dem Unterrichtsbeginn unterbrochen. Der Unterrichtstag verläuft in drei bzw. vier Lernblöcken mit zwei bzw. drei Hofpausen. Nach Unterrichtsende für die Erst- und Zweitklässler um 12.00 h startet die Betreuung wieder. Die Dritt- und Viertklässler kommen ab 13.00 h dazu. Zwischen 12.30 h und 13.30 h besteht die Möglichkeit, die Hausaufgaben unter Aufsicht und ggf. Hilfestellungen in einer gesonderten Räumlichkeit in Ruhe anzufertigen. Mit der Entlassung der letzten Kinder um 15.00 h endet die Betreuung. Im Durchschnitt nehmen +/- 30 Kinder teil. Alle Betreuungszeiten sind flexibel wählbar und werden durch die Eltern festgelegt. Insgesamt können die Kinder an unserer Schule also über die Dauer von 8 Zeitstunden betreut werden, was einem Ganztagsangebot gleichkommt. Zur Betreuung sind vom Schulträger vier Personen beschäftigt.
Soziales Miteinander
Das intensive Miteinander von Kindern, Eltern, Lehrkräften und Mitarbeitenden ist die erste Säule unseres schulischen Zusammenlebens. Das ist festgeschrieben im Wertevertrag. Der gegenseitige Austausch, eine offene und ehrliche Kommunikation aller Beteiligten am Alltag der Schule sind eine zweite, unerlässliche Säule. Die offene und sekundenschnelle Kommunikation untereinander regeln wir durch einen Messenger. Dieser ist in sich ein geschlossenes System, nur registrierte Personen können teilnehmen. Die Informationen fließen auf direktem Weg zwischen den Personen oder aber über speziell eingerichtete Gruppen. Natürlich ist der Datenschutz gewahrt, eine unerlässliche weitere Säule. Unterstützt wird unsere Arbeit durch eine vierte Säule: eine Schulsozialarbeiterin, die für alle – Kinder, Eltern und Lehrkräfte - eine Ansprechperson ist. Im Rahmen der absoluten Vertraulichkeit und Verschwiegenheitsverpflichtung können alle Beteiligten hier Hilfe und Unterstützung erfahren. Maßnahmen zur Sozialen Kompetenz werden hier besonders fokussiert und trainiert. Als fünfte Säule bieten wir in den Klassenstufen drei und vier – unterstützt vom Kreis Altenkirchen – Veranstaltungen an, die besonders das Thema Mobbing aufgreifen. Der direkte, zwischenmenschliche Kontakt und auch die verschiedenen Kanäle in den Medien werden aufgegriffen. Diese Maßnahmen führen die Kinder in die Thematik ein, lassen Grenzen erkennen, entwerfen Möglichkeiten zum Umgang und zur Reaktion, führen zur Vermeidung von Opfer- und Täter-Rollen. Die sechste Säule bezieht die Kinder in ihrer Gesamtheit ein: Gemeinsamkeiten, Verschiedenartigkeit, Herkunft und Lebensumstände werden offen erspürt und erfahren. Durch Gespräche und Handlungen werden die Kinder für gegenseitiges Verständnis sensibilisiert und dazu ermuntert.
Unterricht
Im Unterricht steht das soziale Miteinander in gegenseitiger Achtung und dem nötigen Respekt im Vordergrund. Jedes Kind kann sein eigenes Potential erfahren, nutzen und einbringen. Die individuellen Bedingungen jedes einzelnen Kindes sind stets im Fokus, damit die Lern- und Arbeitsangebote entsprechend genutzt werden können.
Die Vorgaben des Bildungsministeriums stecken den grundsätzlichen Rahmen für die Lernziele, die immer Kompetenzerweiterungen sind. Die Kultusministerkonferenz des Bundes hat zu erreichende, graduell differenzierte Grundkompetenzen festgelegt. Diese sind bis zum Ende des vierten Schuljahres zu erreichen. Die Bewertungen der Kinder in den Zeugnissen und im Rahmen der Empfehlung für die weiterführende Schule sind hierdurch angelegt und im Rahmen der Gesamtkonferenz unserer Schule festgelegt. Schüler-Eltern-Lehrer-Gespräche finden regelmäßig in freier und verpflichtender Form statt. Das ergibt Transparenz und Orientierung.
Somit ist der Unterricht an unserer Schule leistungsorientiert. Bewertete, normative Leistungen sind ein Baustein. Es gibt - gemäß der Vorgaben - auch genügend bewertungsfreie Zeiträume, in denen die Kinder sich in den einzelnen Fachbereichen entwickeln und bilden können. Dabei spielen eigene Lernwege und Themen eine Rolle.
Allein und gemeinsam Lernen stehen jeden Tag an, die Kinder lernen eigenverantwortliches Lernen. Die Lehrkräfte stehen immer an der Seite der Kinder und begleiten sie.
Besondere Beachtung finden im Unterricht:
- die Förderung der Lesekompetenz … Lesemotivation, Sinnerfassung, angemessener Vortrag.
- die Förderung der Rechtschreibkompetenz … Aufbau des verbindlichen Grundwortschatzes, Training individueller Schwerpunkte, Training der Fachwörter.
- die Förderung mathematischer Kompetenzen … individuelle Rechenwege und Strategien, Ablösung vom zählenden Rechnen, sicheres, begründetes Erlernen vereinfachender Rechenverfahren, Verständnis und konsequentes Nutzen der mathematischen grund- und Fachbegriffe.
- die Förderung von Fachwissen … allgemein und individuell, als Transferleistungen.
- die Förderung von Selbstbewusstsein und Sicherheit … jedes Kind kann etwas, es wird begleitet, jedes Kind hält Referate unter Einbeziehung aller Medien als Vortrag vor der Klasse.
- die Förderung individueller Kompetenzen … ausgehend vom Kind selbst und seinen Möglichkeiten.
- die Förderung in kultureller Hinsicht … jährliche Teilnahme an den Konzerten der Südwestfälischen Philharmonie in musikpädagogischem Rahmen (hier Klassenstufen drei und vier), jährlicher Theater- oder Kinobesuch aller Kinder der Schule
- der Schutz vor (sexuellem/gewaltbezogenem) Missbrauch, beschrieben in einem entsprechenden Konzept, das seit Anfang 2026 für alle Beteiligten Personen an der Schule verpflichtend ist
Alle genannten Schwerpunkte sind fächerübergreifend angesiedelt. Es werden analoge und digitale Medien genutzt, die umfangreich zur Verfügung stehen. Ferner ergänzen individuell erstellte Programme (analog und digital) die Erweiterungen und Sicherungen einzelner Kompetenzen.
Alles steht unter dem Dach des zielorientierten und selbst erreichten Lernerfolges. Auf diesem kann nach Abschluss der Grundschule aufgebaut werden.
Außerschulische Lernorte stehen in vielerlei Hinsicht zur Verfügung und werden aktiv genutzt. Sie beziehen alle Fächer und alle möglichen Themen umfassend ein. Neben den Lernerfolgen stehen natürlich auch Spaß und Freude an der Sache und dem miteinander Erleben im Zentrum.
Digitaler Unterricht ist zu jeder Zeit möglich – da hat uns Corona seinerzeit einen großen Schub gegeben. So kann auch im Krankheitsfall Teilnahme ermöglicht werden.
Schulbücherei / Schülerbücherei
Durch die Corona-Zeit ist die Schulbücherei etwas in den Hintergrund gerückt. Die etwa 800 Bücher werden aktuell durch die Kinder individuell und eigenverantwortlich genutzt. Eine Neuordnung und umfangreiche Ergänzung wird jährlich vorgenommen. So und darüber hinaus können die Kinder der Schule alle kostenlos am Leseförderprogramm ANTOLIN teilnehmen. Die Lizenz dafür wird durch den Förderverein jährlich zur Verfügung gestellt.
Gremien und Förderverein
Wie jede Schule in RP haben auch wir die vorgegebenen Gremien, in denen sich Eltern in gewählten Ämtern engagieren. Der SchulElternBeirat, vertreten durch die/den Schulelternsprecher:in stellt die Mitglieder für die verschiedenen Ausschüsse in Schule und in Bezug zum Schulträgerausschuss. An der Gesamtkonferenz der Schule ist der SchulElternBeirat immer durch die ständigen Mitglieder vertreten, so dass Themen und Sachverhalte, Konzepte und Ideen ausführlich und breit angelegt diskutiert werden können. Die Diskussionen und Entscheidungen erreichen wir insgesamt einfach und schnell auf Grund der unkomplizierten Kommunikationswege und des Einsatzes der gewählten Personen. So können Entscheidungen auch kurzfristig gesichert abgestimmt und getroffen werden. Der Förderverein – gemeinsamer Verein von KiTa Löwenzahn und Barbara(Grund)Schule – unterstützt beide Einrichtungen intensiv. Als Schule unterstützt er die Eingangsklasse finanziell mit einem Zuschuss, ermöglicht Veranstaltungen durch Zuwendungen.
Informationen zur Schule und Kontakt
Wir sind im Internet unter https://bgskw.de zu erreichen. Hier finden sich alle wichtigen Informationen rund um die Fragen und Interessen der Eltern und Sorgeberechtigten. Die Kontaktmöglichkeiten sind hier hinterlegt. Alle Eltern und Sorgeberechtigten sind gebeten, den einfachen Kommunikationsweg über einen Messenger zu nutzen. Das machen seit Einrichtung alle Eltern (100%). Der Datenschutz ist hier natürlich gewährleistet und es können auch vertrauliche Informationen direkt zwischen zwei Beteiligten ausgetauscht werden. Der Kontakt ist sekundenschnell und hilft uns allen, auch in besonderen Situationen.