Kindertagesstätte Lummerland
Die Kindertagesstätte stellt sich vor
Unser Platzangebot
In der Kita Lummerland werden bis zu 90 Kinder ab dem vollendeten ersten bis zum sechsten Lebensjahr in vier Gruppen betreut. Hierbei handelt es sich um eine kleine altersgemischte Gruppe und drei geöffnete Gruppen.
Es stehen 62 Ganztagsplätze zur Verfügung.In der kleinen altersgemischten Gruppen werden Kinder von einem bis sechs Jahren betreut.In den geöffneten Gruppen können 25 Kinder im Alter von zwei bis sechs Jahren betreut werden.
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Wo finden sie uns?
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Wichtige Informationen
Aufnahmeantrag
Wenn Sie sich dafür entschieden haben, dass Ihr Kind eine Kindertagesstätte der Verbandsgemeinde Wissen besuchen soll, so haben Sie die Möglichkeit, einen Aufnahmeantrag herunterzuladen. Betätigen Sie hierzu den untenstehenden Link. Der Antrag muss ausgedruckt, handschriftlich ausgefüllt und von den Erziehungsberechtigten eigenhändig unterschrieben werden.
Den ausgefüllten Antrag geben Sie dann bitte direkt in der entsprechenden Kindertagesstätte ab und Sie können einen Termin zur Besichtigung der Einrichtung vereinbaren.
Inhalte des Aufnahmegesprächs/Schnuppernachmittags
- Gestaltung der Eingewöhnungsphase
- Klärung verschiedener Aspekte mit Hilfe des Aufnahmebogens (z.B. familiäre Bindung, Besonderheiten und Vorlieben des Kindes, gesundheitliche Aspekte - eventuell vorhandene Allergien und Krankheiten, Bekanntschaften mit anderen Kindern der Gruppe oder Kindertagesstätte und so weiter)
- Anliegen, Fragen, Ängste von Seiten der Eltern
- terminliche Planung der Eingewöhungsphase
- Mitgabe der Checkliste (Was benötigt das Kind in der Kindertagesstätte?)
Aufnahmen erfolgen ganzjährlich, sofern ein freier Kindertagesstätten-Platz zur Verfügung steht.
Kurz vor dem Start Ihres Kindes in der Kindertagesstätte erhalten Sie von der Verbandsgemeindeverwaltung Wissen den Kindergartenvertrag. Sobald Sie diesen unterschrieben zurückgeschickt haben, wird die Gruppenzugehörigkeit unter Berücksichtigung der vorhandenen Gruppenstruktur festgelegt. Danach vereinbaren Sie einen Termin zum Aufnahmegespräch mit den jeweiligen Erzieher/innen der Gruppe und nun ist alles bereit für den ersten Kita-Tag - wir danken Ihnen dafür, dass Sie uns Ihr Vertrauen schenken und freuen uns sehr darauf, Ihr Kind bei uns willkommen zu heißen!
Betreuungsangebot
Derzeit gibt es 4 Gruppen:
- Jim-Knopf-Gruppe: Die Jim-Knopf-Gruppe ist eine geöffnete Gruppe, in der bis zu 25 Kinder im Alter ab dem 2. Lebensjahr bis zum Schuleintritt betreut werden.
- Dracheninsel: Die Gruppe Dracheninsel ist eine kleine altersgemischte Gruppe, in der bis zu 15 Kinder betreut werden, davon 7 Kinder im Alter ab dem vollendeten 1. Lebensjahr und 8 Kinder ab dem vollendeten 3. Lebensjahr bis zum Schuleintritt.
- Wilde 13-Gruppe: Die Wilde 13-Gruppe ist eine geöffnete Gruppe, in der bis zu 25 Kinder im Alter ab dem 2. Lebensjahr bis zum Schuleintritt betreut werden.
- Emma - Die Lokomotive: Die Emma-Gruppe ist eine geöffnete Gruppe, in der bis zu 25 Kinder im Alter ab dem 2. Lebensjahr bis zum Schuleintritt betreut werden.
Von den insgesamt 90 Betreuungsplätzen sind 48 Plätze als Ganztagsplätze ausgewiesen.
Die Kindertagesstätte ist auch Ausbildungsstätte und übernimmt die Anleitung von Berufspraktikanten/innen, die die Ausbildung zum/r staatlich anerkannten Erzieher/in anstreben. Weiterhin übernehmen wir die Anleitung von angehenden Sozialassistenten/innen, Schulpraktikanten/innen, FSJler/innen und Sozialassistenten/innen mit dem Berufsziel staatlich anerkannte/r Erzieher/in.
Die Aufteilung die Betreuungsmodelle betreffend gestaltet sich wie folgt:
- 28 Plätze 7-Stunden-Betreuung ohne Mittagessen
- 62 Plätze 9-Stunden-Betreuung mit Mittagessen
Auf Grundlage der Satzung über die Benutzung der kommunalen Kindertagesstätten der Verbandsgemeinde werden Elternbeiträge für Verpflegung erhoben. Diese werden für jedes Kindergartenjahr neu kalkuliert und festgesetzt und betragen für das Kindergartenjahr 2022/2023:
| 7-Stunden-Betreuung mit einer Unterbrechung über Mittag, ohne Mittagessen | 4,00 € |
|---|---|
| Ganztagsbetreuung mit Mittagessen | 73,72 € |
Öffnungszeiten
| Modell "7 Stunden OHNE Mittagessen" | |
|---|---|
| Betreuungszeit | 7:15 Uhr bis 12:15 Uhr und auf Wunsch 14:15 Uhr bis 16:15 Uhr |
| Bringzeit morgens | 7:15 Uhr bis 9:00 Uhr Ab 9:00 Uhr sind die Eingangstüren verschlossen. |
| Abholzeit mittags | 12:00 Uhr bis 12:15 Uhr |
| Bringszeit nachmittags | 14:15 Uhr bis 14:30 Uhr |
| Abholzeit nachmittags | bis spätestens 16:15 Uhr |
| Modell "9 Stunden" | |
|---|---|
| Betreuungszeit | 7:15 Uhr bis 16:15 Uhr |
| Bringzeit morgens | 7:15 Uhr bis 9:00 Uhr Ab 9:00 Uhr sind die Eingangstüren verschlossen. |
| Abholzeit nachmittags | 13:45 Uhr bis 16:15 Uhr Die vereinbarte Bereuungszeit endet um 16:15 Uhr |
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Ferien und Schließtage 2026 |
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| Bedarfsgruppe | 13.02.2026 | 1 Tag |
| Bedarfsgruppe (Rosenmontag) | 16.02.2026 | 1 Tag |
| Kita geschlossen (Veilchendienstag) | 17.02.2026 | 1 Tag |
| Elternsprechtag (Kita geschlossen) | 06.03.2026 | 1 Tag |
| Bedarfsgruppe (Brückentag) | 15.05.2026 | 1 Tag |
| Bedarfsgruppe (Brückentag) | 05.06.2026 | 1Tag |
| Sommerferien (beinhalten zwei Planungs- und Reinigungstage; erster Kita-Tag für die Kinder ist der 22.07.2026) |
29.06.2026 - 21.07.2026 | 16 Tage |
| Herbstferien | 12.10.2026 - 16.10.2026 | 3 Tage |
| Winterferien (beinhaltet einen Konzeptionstag; erster Tag für die Kinder ist der 11.01.2027) |
23.12.2026 - 08.01.2027 | 12 Tage |
Ferientermine und andere Schließtage werden durch die Verbandsgemeinde Wissen und die Kindertagesstättenleitung in Abstimmung mit dem Elternausschuss festgelegt. Die Jahresschließzeit beträgt mindestens 25 und höchstens 31 Werktage (24.12. und 31.12. sind nicht mitzuzählen). Die Schließungstage werden schwerpunktmäßig in die Schulferien von Rheinland-Pfalz gelegt (insbesondere Sommer- und Weihnachtsferien). Während der Sommerferien wird die Kindertagesstätte für die Dauer von drei Wochen geschlossen.
Bei besonderen Anlässen (Karneval, Brückentage, Teamfortbildungen o.ä.) können Schließungstage anfallen, die jedoch rechtzeitig bekannt gegeben werden.
Räumlichkeiten und der Außenbereich
Gruppenräume
• Bau- und Konstruktionsplätze
• Kreativbereiche (malen, kneten, basteln.)
• Kuschel- und Leseecken
• Gesellschaftsspiele
• Puzzles und Legespiele
• Experimentiermöglichkeiten, unter anderem auch an Waschrinnen und Planschbecken in den gruppeneigenen Waschräumen
• Frühstückstisch
• Möglichkeiten zum Rollenspiel (Puppenecke, Verkleidungsecke).
• Spielebenen in den kleinen altersgemischten Gruppen
• Schaukelmöglichkeiten und so weiter.
Aus allen Gruppen besteht ein direkter Zugang auf das Außengelände.
Flurbereiche
- große Spielebene mit mehreren Spieletagen mit Möglichkeiten der Wahrnehmungsförderung durch verschiedene Bodenbeläge auf den Stufen (Kork, Teppich und so weiter), verschiedenfarbige Sichtfenster und so weiter
- Möglichkeiten zum Rollenspiel (Verkleidungsecken, Holz-Ritterburg, Puppenhaus und so weiter)
- Garderoben und Eigentumsfächer
- Möglichkeiten zum Fahren mit Tretautos
- Möglichkeit zum Malen an den fahrbaren Malwänden
- Möglichkeit zum Bauen mit unterschiedlichen Konstruktionsmaterialen und so weiter
Bewegungsbaustellen
- Bauen und Kreieren in größeren Dimensionen mit großen Baukästen, Verbindungsplatten, Bänken, Matten und so weiter
- Klettern, hangeln und rutschen mit vielseitig einsetzbarem Material
Wickel- und Schlafbereiche
- große Wickelkommoden mit Treppenaufstieg für die Kinder und Eigentumsschubladen bzw. Eigentumskisten für Wechselwäsche, Windeln und so weiter
- Holzbetten unterschiedlichster Ausführungen
- Schlafkörbchen
Das Außengelände
Ein großer und ein kleiner Schaukelkorb (Vogelnest), ein Stelzenhaus mit großer Rutsche, ein Kletterparcours, ein Hügel mit Tunnel und kleiner Rutsche, ein Gartenhaus, ein kleines Spielhaus, eine Wasser- und Matschecke mit Schwengelpumpe, ein Spiel- und Erlebnishang, ein Obstgarten sowie große Rasen- und Sandfläche bieten vielfältige Spiel-, Bewegungs- und Wahrnehmungsangebote. Gepflasterte Wege rund um das Haus werden zum Fahren mit Laufrädern, Tretautos, Dreirädern, Fahrrädern und so weiter genutzt.
Flurbereiche
• große Spielebene mit mehreren Spieletagen mit Möglichkeiten der Wahrnehmungsförderung durch verschiedene Bodenbeläge auf den Stufen (Kork, Teppich.), verschiedenfarbige Sichtfenster.
• Möglichkeiten zum Rollenspiel (Verkleidungsecken, Holz-Ritterburg, Puppenhaus.)
• Garderoben und Eigentumsfächer
• Möglichkeit zum Fahren mit Tretautos
• Möglichkeit zum Malen an den fahrbaren Malwänden
• Möglichkeit zum Bauen mit unterschiedlichen Konstruktionsmaterialien.
Bewegungsbaustellen
• Bauen und Kreieren in größeren Dimensionen mit großen Baukästen, Verbindungsplatten, Bänken, Matten.
• Klettern, hangeln und rutschen mit vielseitig einsetzbarem Material.
Wickel- und Schlafbereiche
• große Wickelkommoden mit Treppenaufstieg für die Kinder und Eigentumsschubladen beziehungsweise Eigentumskisten für Wechselwäsche, Windeln.
• Holzbetten unterschiedlichster Ausführungen
• Schlafkörbchen
Das Außengelände
Ein großer und ein kleiner Schaukelkorb (Vogelnest), ein Stelzenhaus mit großer Rutsche, ein Kletterparcours, ein Hügel mit Tunnel und kleiner Rutsche, ein Gartenhaus, ein kleines Spielhaus, eine Wasser- & Matschecke mit Schwengelpumpe, ein Spiel- und Erlebnishang, ein Obstgarten sowie große Rasen- & Sandfläche bieten vielfältige Spiel-, Bewegungs- & Wahrnehmungsangebote. Gepflasterte Wege rund um das Haus werden zum Fahren mit Laufrädern, Tretautos, Dreirädern, Fahrrädern.
Mahlzeiten & Ernährung
- Die Kinder, die ganztags die Kita besuchen, erhalten ein täglich frisch zubereitetes Mittagessen. Die Erzieherinnen wirken bei der Gestaltung des Speiseplanes mit.
- Während der gleitenden Frühstückszeit haben die Kinder die Möglichkeit, ihr Hungergefühl auch mehrmals zu stillen (einige Kinder, die morgens schon sehr früh in der Kita erscheinen, nehmen ihr erstes Frühstück eventuell um 7:30 Uhr und ihr zweites um 10:00 Uhr ein – diese Möglichkeit besteht und wird häufig auch in Anspruch genommen). Die Kinder bringen ihr Frühstück von zu Hause mit – Butterbrote oder Brötchen mit Wurst oder Käse, Obst und Rohkost bestimmen die Füllungen der Brotdosen.
- Getränke wie Apfelschorle, Tee und Mineralwasser stehen den Kindern während des gesamten Kita – Tages frei zugänglich zur Auswahl.
- Zu verschiedenen Festen & Feiern bieten wir in unserer Kita ein großes Frühstücksbuffet an. Jedes Kind steuert etwas bei. Eine große Buffettafel im Flur ist dann Anlaufstelle für beide Gruppen.
- Im Jahresverlauf kommt es auch öfter dazu, dass wir gemeinsam mit den Kindern backen (Hefezopf zu Ostern, Weihnachtsplätzchen und so weiter). An einer großen Frühstückstafel in den jeweiligen Gruppen sitzen dann die Kinder und Erzieherinnen und lassen es sich schmecken.
Standpunkte und Erfahrungen
Pädagogische Schwerpunkte
Die Arbeit in einer Kindertagesstätte bedeutet NICHT nur, dass die Kinder betreut und beaufsichtigt werden, während die Eltern zur Arbeit müssen.Sie bedeutet NICHT nur, dass die menschlichen Bedürfnisse während dieser Zeit gestillt werden (wie Essen, Schlafen, zur Toilette gehen). Kindertagesstättenarbeit bedeutet auch NICHT nur basteln oder spielen.
Unser Eingewöhnungsmodell
„Denn nur, wenn sich Kinder „ausreichend sicher und geborgen fühlen, können sie sich leichter auf das Abenteuer der Begegnung mit anderen Kindern einlassen“.
(Hedi Fischer, Kinder entwickeln sich in Beziehungen, TPS 08/02)
Der Eintritt in die Kindertagesstätte löst bei Kindern unterschiedliche Gefühle und Reaktionen aus. Es gibt Kinder, die sich enthusiastisch auf die neuen Spielmöglichkeiten stürzen und ihre Eltern dabei „zu vergessen“ scheinen. Andere Kinder gewöhnen sich erst langsam an die neue Situation und suchen immer wieder Rückversicherung beim vertrauten Elternteil. Wieder andere wollen sich nur schwer oder gar nicht von den Eltern lösen.
Für alle Kinder gleich sind jedoch folgende Faktoren:
- die Umgebung und das Inventar sind meist unbekannt
- eine fremde Erwachsene tritt an die Stelle der Bezugsperson
- unbekannte Kinder konkurrieren mit dem Kind um Spielzeug und eventuell um die Erzieherin.
Damit die Kinder die Möglichkeit haben mit diesen Veränderungen möglichst stressfrei zurechtzukommen, gestalten wir diesen Übergang (Elternhaus - Kindertagesstätte) in kleinen Schritten, individuell auf jedes Kind und dessen Familie abgestimmt. Das bedeutet beide Seiten -Eltern und Erzieherin- müssen sich Zeit nehmen, da es für das Kind um den Aufbau einer stabilen Beziehung und Bindung zu Menschen geht, die es durch den Lebensabschnitt „Kindergarten“ begleiten.
Beziehungen und Bindungen aufbauen und erleben
„Nicht im Kopf, sondern im Herzen liegt der Anfang.“ (Maxim Gorki)
Kinder brauchen Erwachsene, die um die Bedeutung und Notwendigkeit wissen, sich auf eine Beziehung einzulassen. Kinder brauchen Erwachsene, die Bindungen eingehen und ihnen vorleben, welche Pfeiler zum Aufbau und Erhalt einer Bindung gehören. Der wichtigste Pfeiler ist dabei die Wertschätzung, die die Kinder nicht nur uns Erwachsenen entgegenbringen, sondern wir Erwachsene auch den Kindern.
Die Beziehungsarbeit – der Aufbau einer Bindung zu den uns anvertrauten Kindern - ist eine der Haupttätigkeiten unserer Arbeit.
Kinder brauchen aber nicht nur Beziehungen zu Erwachsenen, sondern auch zu Gleichaltrigen, denn diese finden auf gleicher „Augenhöhe“ statt (= Kinder untereinander). Sie bieten ihnen vielseitige Erfahrungsmöglichkeiten, die ihnen in Beziehungen mit Erwachsenen verwehrt bleiben.
Das Spiel
„Das Spiel ist die ureigenste Ausdrucksform des Kindes. Von Anfang an setzt sich das Kind über das Spiel mit sich und seiner Umwelt auseinander.
Im Spiel lernen die Kinder den Umgang mit Sachen, mit anderen Menschen und mit sich selbst. Spiel ist für die Kinder ein Hilfsmittel auf dem langen Weg in ein selbständiges Leben, also ein richtiges Lebens-mittel.“
(Ulrich Baer, Das Spiel des Kindes, kindergarten heute 5/2003)
Einen großen Teil des Tages nimmt das Freispiel ein. Dies ist bewusst von uns so eingerichtet, denn das selbstgestaltete und -gewählte Spiel der Kinder hat für uns einen hohen Wert. Kinder besitzen die Fähigkeit sich in der Auseinandersetzung mit Menschen und Dingen ihre Umwelt zu Eigen zu machen – zu LERNEN.
Und dazu benötigen Kinder ZEIT:
• Zeit, um eine Spielidee zu finden
• Zeit, um diese Spielidee alleine oder mit anderen Kindern weiterzuentwickeln
• Zeit, um ausgiebig und vertieft zu spielen
Kinder, die die Zeit haben, Gedanken und Gefühle auf ihr Spiel auszurichten, die Gelegenheit haben sich ausgiebig und vertieft einer selbstgewählten Sache zuzuwenden LERNEN SICH ZU KONZENTRIEREN – eine wichtige Schlüsselqualifikation für ihr weiteres Leben und Lernen.
Im Freispiel entscheiden die Kinder selbst, mit WAS, WEM und WO sie spielen. Es bietet ihnen somit:
• ein hohes Maß an Selbstbestimmung und Eigenverantwortung;
• das Aufbauen, Erproben und Festigen von sozialen Kontakten und Beziehungen;
• die Entwicklung vielseitiger Spielideen und –interessen;
• die Möglichkeit, die Räumlichkeiten in das Spiel zu integrieren und durch das eigene Tun zu erforschen
Bewegung
Was ist Bewegung?
„Über die Erfahrungen, die das Kind mit seinem Körper gewinnt, entwickelt es ein Bild von den eigenen Fähigkeiten. Es erhält eine Vorstellung von seinem „Selbst“ (Filipp 1980) und macht die Erfahrung von Können und Nicht – Können, von Erfolg und Misserfolg, von seiner Leistungsfähigkeit und seinen Grenzen. Kinder erleben durch ihre körperlichen Aktivitäten, dass sie selbst imstande sind, etwas zu leisten, ein Werk zu vollbringen, dass sie mit ihren Handlungen etwas bewirken können. Bereits im Kleinkindalter äußert sich das Bemühen um Selbständigkeit am deutlichsten in körperlich – motorischen Handlungen. Sich allein anzuziehen, ohne fremde Hilfe zu laufen, auf eine Mauer zu klettern und wieder hinunter zu springen – dies sind körperliche Errungenschaften, die dem Kind (und auch seinen Eltern und Bezugspersonen) schrittweise die zunehmende Unabhängigkeit beweisen. Selbständigkeit heißt zunächst einmal „selber stehen können“, im wörtlichen wie im übertragenen Sinne.“
(Renate Zimmer, Ich bin schon groß, ich kann alleine klettern, kindergarten heute 1/97)
Um die Erkenntnisse aus Wissenschaft und Forschung umzusetzen, geben wir den Kindern Raum und Zeit, um selbsttätig entwicklungsfördernde Erfahrungen mit und durch Bewegung zu sammeln. Täglich haben die Kinder die Möglichkeit, in der Bewegungsbaustelle und auf dem Außengelände alleine oder in Begleitung einer Erzieherin (je nach Regelverständnis und Alter der Kinder) ihrer natürlichen Bewegungsfreude nachzugehen.
Natur
Wir möchten in der Arbeit mit den Kindern erreichen, dass die Kinder eine positive Beziehung zur Natur aufbauen und legen daher auch viel Wert auf ZEIT IN und MIT der Natur. Denn nur, wer sich intensiv mit der Natur auseinandersetzen durfte, wer sie sehen und beobachten, ertasten und fühlen, riechen, hören und schmecken – mit dem ganzen Körper erfahren konnte, wird später auch eine Wertschätzung dafür entwickeln.
Das naturnahe Außengelände bietet den Kindern vielerlei naturnahe Erfahrungen: Schnecken, Regenwürmer, Kellerasseln, Spinnen usw. werden von ihnen beäugt und genauestens „unter die Lupe genommen“.
Wir unterstützen das Interesse der Kinder an Pflanzen und Tieren, in dem wir Beobachtungshilfen wie Lupen- und Insektendosen, kleine Terrarien, Gläser und so weiter im freien Angebot haben. Durch Beobachtungen, Anschauungsmaterial in Form von Büchern, Fotos und Texten aus dem Internet und Gespräche forschen sie selbst oder mit unserer Unterstützung nach und verknüpfen dies mit dem Erlebten.
So findet NACHHALTIGES LERNEN statt!
Besonderheiten
Schablonenfreies Arbeiten
„Schablonen trauen den Kindern nichts zu. Sie lassen sie nichts erleben, bringen sie nicht weiter, blockieren ihre Eigenständigkeit und verhindern die Entstehung eigener innerer Bilder.“ (Margarete Tosch-Schütt, Die grauen Heinzelmännchen oder Tod den Schablonis, Kindergarten heute 10/94)
Seit 2004 arbeiten wir schablonenfrei. Die Erkenntnisse der Kinderpsychologie der letzten Jahre und unsere Beobachtungen in der täglichen Arbeit mit den Kindern haben gezeigt, dass nachhaltiges Lernen durch Anschauen und Wiedergeben geschieht.
Kinder lernen Gegenstände, Tiere usw. kennen, in dem sie sich mit ihnen auseinandersetzen – sie sehen und beobachten, sie fassen an und fühlen, sie riechen, sie hören und so weiter. Erst durch die Auseinandersetzung über die verschiedensten körpereigenen Sinne kann sich das Kind ein Bild von diesen Dingen und deren Beschaffenheit machen. Schablonen ersetzen diese Erfahrungen nicht.
Natürlich sieht der gemalte Hund eines 3jährigen Kindes nicht aus wie ein Hund, sondern vielleicht eher wie ein Wirbelsturm, doch mit zunehmender motorischer Fähigkeit wird aus dem Wirbelsturm irgendwann ein Bernhardiner werden. Wichtig daran ist: egal ob Wirbelsturm oder schon ein für uns Erwachsene erkennbarer Bernhardiner – das Kind wird die Zeichnung als die Eigene aus 25 anderen Zeichnungen erkennen. Entwicklungsschritte sind für uns und für die Kinder erkennbar. Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten und der Mut zur individuellen Gestaltung stärkt die Persönlichkeit des Kindes.
Schul - AG
Ein wichtiger Baustein unserer pädagogischen Arbeit ist die Schulkinder – AG, die nach den Sommerferien im letzten Kindergartenjahr der angehenden Schulkinder beginnt. Sie findet wöchentlich statt und wird von ein oder zwei Erzieherinnen gestaltet und begleitet.
Mit der Bildung dieser Arbeitsgemeinschaft verfolgen wir zum einen das Ziel, dass sich die Kinder als „älteste“, als „die Großen“ wahrnehmen und erfahren und zum anderen möchten wir die Freude und Neugier auf den neuen, zukünftigen Lebensabschnitt Schule fördern und vertiefen.
Die AG besteht aus festen sowie individuellen Bestandteilen. Diese Aktionseinheiten sind auf die veränderten Bedürfnisse der 5 – 6jährigen abgestimmt. Ging es bisher darum, den Kindern dabei zu helfen in den Kindergartenalltag hineinzuwachsen, ihre alltäglichen Aufgaben eigenständig zu bewältigen, soziale Kontakte aufzubauen, zu vertiefen und zu pflegen, so beschäftigt sich die Schul – AG in erster Linie mit dem Schuleintritt und dem damit verbundenen Abschied der Kinder von der Kita.
Der Elternausschuss der Kindertagesstätte
Der Elternausschuss hat die Aufgabe, die Erziehungsarbeit in der Kindertagesstätte zu unterstützen und die Zusammenarbeit zwischen der Kindertagesstätte und den Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten zu fördern. Er berät den Träger und die Leitung in allen wesentlichen Fragen der Arbeit in der Kindertagesstätte und kann Anregungen zur Gestaltung und Organisation der Kindertagesstätte geben. Die Mitglieder des Elternausschusses und ihre Vertreter werden von den Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten der die Kindertagesstätte besuchenden Kinder in einer Elternversammlung für jeweils ein Jahr gewählt. Wahlberechtigt und wählbar sind die anwesenden Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten. Abwesende Eltern und sonstige Erziehungsberechtigte sind wählbar, wenn ihre schriftliche Zustimmung beim Träger der Kindertagesstätte vorliegt. Die Wahl soll im Oktober eines jeden Jahres erfolgen. Näheres zur Wahl, Zusammensetzung, Größe, Einberufung und Aufgaben des Elternausschusses regelt die Landesverordnung über die Elternmitwirkung in Tageseinrichtungen der Kindertagesbetreuung vom 17.03.2021.
Die Vorsitzende
Der Elternausschuss tritt binnen eines Monats nach der Wahl zu seiner ersten Sitzung zusammen und wählt mit einfacher Mehrheit den Vorsitzenden und seinen Vertreter.
Die beziehungsweise der Vorsitzende wird im Rahmen der konstituierenden Sitzung gewählt.
Die Mitglieder des Elternausschusses
Die Mitglieder des Elternausschusses und ihre Vertreter werden von den Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten der die Kindertagesstätte besuchenden Kinder in einer Elternversammlung für jeweils ein Jahr gewählt. Wahlberechtigt und wählbar sind die anwesenden Eltern und sonstigen Erziehungsberechtigten. Abwesende Eltern und sonstige Erziehungsberechtigte sind wählbar, wenn ihre schriftliche Zustimmung beim Träger der Kindertagesstätte vorliegt.
In den Elternausschuss der Kindertagesstätte „Lummerland“ Wissen, Stadionstraße 37, 57537 Wissen, wurden gewählt:
- Zeynep Alan
- Mareike Ammel
- Anna-Katharina Klas
- Stefanie Krystek
- Alexander Müller
- Fadime Sari
- Verena Schlechtingen
- Rebecca Schmidt
- Franziska Schürg
- Tanja Solbach
- Aylien Weis